Pressemitteilung vom 16. Juni 2021

IHKs verabschieden Forderungen für die #ZukunftDerIndustrie in Rheinland-Pfalz

Leitlinie Industrie 2021: Die vier rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) haben ihre Leitlinie für die Industrie in Rheinland-Pfalz verabschiedet. Für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Industriestandortes Rheinland-Pfalz benötigt das produzierende Gewerbe schließlich die richtigen Rahmenbedingungen. Diese Bedingungen haben die IHKs in Rheinland-Pfalz mit ihren Mitgliedsunternehmen und Fachausschüssen entwickelt. 
„Wir dürfen nicht ausschließlich auf Dienstleistungen setzen. Wir brauchen das intelligent produzierende Gewerbe, das schnell und flexibel auf neue Anforderungen reagiert. Die Industrie leistet einen bedeutenden Beitrag zu Wohlstand, Wachstum und Beschäftigung in Rheinland-Pfalz. Für die #ZukunftDerIndustrie benötigen wir einen hochfunktionalen, attraktiven Standort mit qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, an dem wir zu marktfähigen Preisen produzieren können. Eine leistungsfähige Industrie ist keine Selbstverständlichkeit“, fasst Susanne Szczesny-Oßing, Präsidenten-Sprecherin der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern, die Forderungen zusammen.
Mehr Flächen für Gewerbe- und Industriegebiete, weniger Bürokratie und Steuern
Die Herausforderungen und Themen der produzierenden Wirtschaft sind vielfältig, entsprechend die Forderungen der IHKs an die Bundes- und Landespolitik: Steigende Strompreise vermeiden, die Versorgungssicherheit erhalten und die Unternehmen durch international konkurrenzfähige Preise wettbewerbsfähig halten – so lautet die Prämisse. Darüber hinaus gilt es, ausreichend Flächen für Gewerbe- und Industriegebiete und heimische Rohstoffe zu sichern. Die Digitalisierung voranzutreiben mit einer adäquaten digitalen Infrastruktur ist die Basis für den Industriestandort Rheinland-Pfalz. Gleichzeitig sollte Bürokratie abgebaut sowie Dauer und Komplexität von Genehmigungsverfahren verkürzt werden.  
Wichtig für die Weiterentwicklung aller Unternehmen sind qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hier ist die Aus- und Weiterbildung aktueller und zukünftiger Fachkräfte entscheidend. „Für die Zukunft brauchen wir intensive Wissensvermittlung in den MINT-Schulfächern, damit die Fachkräfte von morgen schon heute Freude und Interesse an Innovation und Forschung entwickeln. Innovation ist der Motor unseres Mittelstandes. Steuern und Abgaben sollten daher unteranderem so ausgestaltet sein, dass Leistung und Investitionen gefördert sowie die Innovationskraft der Unternehmen unterstützt werden. Im Zusammenspiel mit einer bürokratiearmen und technologieoffenen Forschungsförderung wird dies einen wichtigen Beitrag für die #ZukunftDerIndustrie in Rheinland-Pfalz leisten“, erklärt Szczesny-Oßing weiter.
Pressekontakt: Melanie Dietz, Telefon 0151 50494069, melanie.dietz@rheinhessen.ihk24.de