Pressemitteilung vom 27.02.2026
IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz zum EU-Mercosur-Abkommen
EU-Mercosur: Marktzugang und Zollentlastung rücken näher
Die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz begrüßt die Entscheidung der EU-Kommission, das EU-Mercosur-Abkommen nach den ersten Ratifikationen durch Mercosur-Staaten vorläufig anzuwenden. Nachdem Uruguay und Argentinien bereits ratifiziert haben und Brasilien sowie Paraguay zeitnah nachziehen dürften, können zentrale Handelserleichterungen schneller wirksam werden – ein wichtiges Signal für die exportorientierte Wirtschaft in Rheinland-Pfalz.
„Für unsere Unternehmen zählen jetzt Tempo und Verlässlichkeit. Die vorläufige Anwendung kann rasch spürbare Zollentlastungen bringen und neue Marktchancen eröffnen – gerade für die exportorientierte Industrie“, sagt Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz. „Das Abkommen schafft Zugang zu einem Markt von rund 720 Millionen Menschen und stärkt Europas Position in einer Welt harter Konkurrenz.“
Zugleich gilt: Die vorläufige Anwendung ersetzt nicht das reguläre Verfahren. Für die vollständige Inkraftsetzung ist die Zustimmung des Europäischen Parlaments erforderlich.
„Entscheidend ist, dass der nächste Schritt jetzt konsequent folgt und das Abkommen im regulären Verfahren zügig abgeschlossen wird – damit Unternehmen dauerhaft von besseren Marktzugängen und stabilen Rahmenbedingungen profitieren“, betont der Hauptgeschäftsführer der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz.
