Außenwirtschaft Aktuell
Ausgabe Juli 2026
- ASEAN - Geplante Wirtschaftszone eröffnet neue Perspektiven
- AUSTRALIEN - Krieg in Nahost bremst Wirtschaft
- CHINA - So integriert China KI in die Industrierobotik
- DÄNEMARK - neue Regierung setzt wirtschaftspolitische Impulse
- EU - Mercosur-Deal: Regeln, Chancen, Hürden für deutsche Exporteure
- IRAN - Sanktionen und Krieg prägen Investionsumfeld
- ISRAEL - Bau massiv neuer Rechenzentren
- SPANIEN - Wirtschaftswachstum liegt über dem EU-Durchschnitt
- SÜDKOREA - KI-Boom treibt Wirtschaft 2026 an
- USA - Deutsche Möbelausfuhren bleiben stabil
ASEAN - Geplante Wirtschaftszone eröffnet neue Perspektiven
Auch für deutsche Firmen interessant: Das Gemeinschaftsprojekt soll Standortvorteile Malaysias und Singapurs für elf Schwerpunktsektoren verbinden. Die Anfang 2025 von Singapur und Malaysia gemeinsam gegründete Sonderwirtschaftszone Johor-Singapore Special Economic Zone (JS-SEZ) soll die wirtschaftliche Integration der beiden Länder verbessern und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern. Es wird mit einer zusätzlichen Wertschöpfung in Höhe von 26 Milliarden US-Dollar (US$) pro Jahr gerechnet.
AUSTRALIEN - Krieg in Nahost bremst Wirtschaft
Energiepreisschock und geopolitische Spannungen schwächen Australiens Wirtschaft deutlich. Wachstum, Konsum und Investitionen verlieren an Dynamik. Preise und Zinsen steigen.
CHINA - So integriert China KI in die Industrierobotik
Chinas KI‑getriebene Robotik eröffnet deutschen Maschinenbauern neue Kooperationschancen. China ist der wichtigste Einzelmarkt für Industrierobotik – und treibt im neuen Fünfjahresplan die nächste Entwicklungsstufe voran: die Verknüpfung von Robotik mit Künstlicher Intelligenz (KI).
DÄNEMARK - neue Regierung setzt wirtschaftspolitische Impulse
Die neue Vier-Parteien-Regierung richtet die Wirtschaftspolitik auf Stabilität und Transformation aus. Reformen, Investitionen und Außenhandel prägen den Ausblick.
EU - Mercosur-Deal: Regeln, Chancen, Hürden für deutsche Exporteure
Seit Mai 2026 stärkt das EU-Mercosur-Interimsabkommen den Waren- und Dienstleistungsfluss zwischen Europa und Südamerika. Doch wer von sinkenden Zöllen, schnelleren Verfahren und dem Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen profitieren will, muss die neuen Regeln genau kennen.
IRAN - Sanktionen und Krieg prägen Investionsumfeld
Iran verfügt über eine diversifizierte Wirtschaft und große Rohstoffvorkommen. Aufgrund der politischen Verhältnisse, Sanktionen und Krieg sind kaum westliche Unternehmen vor Ort.
ISRAEL - Bau massiv neuer Rechenzentren
Investitionen in israelische Rechenzentren könnten sich bis 2031 verdreifachen. Vor allem bei Energie, Kühlung und Gebäudetechnik entstehen Lieferchancen. Israel treibt den Ausbau seiner Rechenzentren deutlich voran. Insgesamt 22 Projekte sind derzeit in Planung oder im Bau. Das Marktforschungsunternehmen Arizton prognostiziert, dass die Investitionen in Rechenzentren (kumulierter jährlicher Bruttobestand) von 539 Millionen US-Dollar (US$) im Jahr 2025 bis 2031 auf 1,8 Milliarden US$ steigen werden.
SPANIEN - Wirtschaftswachstum liegt über dem EU-Durchschnitt
Wachstumstreiber sind die starke Binnennachfrage und eine Zunahme der Investitionen. Die Dynamik schwächt sich aber ab.
SÜDKOREA - KI-Boom treibt Wirtschaft 2026 an
Die rasante Nachfrage nach Halbleitern trägt die Konjunktur, angetrieben vom schwachen Won. Großes Risiko sind jedoch steigende Energie- und Rohstoffpreise infolge des Irankrieges.
USA - Deutsche Möbelausfuhren bleiben stabil
"Made in Germany" bleibt auch in Zeiten des Handelskonflikts gefragt. Qualität alleine genügt im Wettbewerb nicht. Schnelligkeit im Service und Marktpräsenz sind ebenfalls wichtig.
