Ausgabe Dezember 2025
- CHINA - Visafreie Einreise erneut verlängert
- EU - Erweiterungspaket 2025
- EU - Ex-Post-Bewertung zu CETA
- EU - Jahresbericht zu Handelsabkommen veröffentlicht
- LATEINAMERIKA - Wasserwirtschaft: Mit moderner Technik gegen den Klimawandel
- UKRAINE - Beschaffungsregeln werden präzisiert
- UKRAINE - Förderangebot für Investitionen wächst
CHINA - Visafreie Einreise erneut verlängert
Noch ein weiteres Jahr werden Staatsangehörige verschiedener Länder, darunter Deutschland, für kurze Aufenthalte ohne Visum in die Volksrepublik China einreisen dürfen. Die Visumpflicht ist seit Dezember 2023 für Angehörige bestimmter Länder zeitweise ausgesetzt. Zuletzt hatte das chinesische Außenministerium die Befreiung bis zum 31. Dezember 2025 verlängert. Laut einer Bekanntmachung des Außenministeriums im November 2025 wurde die Möglichkeit der visafreien Einreise für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen nun erneut erweitert bis zum 31. Dezember 2026.
EU - Erweiterungspaket 2025
Die Europäische Kommission hat am 4. November 2025 ihr jährliches Erweiterungspaket angenommen, mit einer umfassenden Bewertung der Fortschritte in den zehn Beitrittskandidaten Montenegro, Albanien, die Ukraine, die Republik Moldau, Serbien, Nordmazedonien, Bosnien und Herzegowina, das Kosovo, die Türkei und Georgien.
EU - Ex-Post-Bewertung zu CETA
Die EU-Kommission bewertet CETA als erfolgreich: Das Abkommen habe seine Ziele erreicht, den Marktzugang verbessert und den Handel zwischen der EU und Kanada erheblich gestärkt. Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren von den neuen Möglichkeiten. CETA bleibt ein wichtiger Pfeiler für den Handel zwischen der EU und Kanada und unterstützt nachhaltige Entwicklung sowie strategische Ziele.
EU - Jahresbericht zu Handelsabkommen veröffentlicht
Am 3. November 2025 hat die EU-Kommission ihren Jahresbericht zu Handelsabkommen veröffentlicht. Laut Bericht stiegen die Warenausfuhren 2024 in die Gebiete der 76 Präferenzhandelspartner der EU doppelt so stark wie die Ausfuhren in Länder, die nicht unter ein Freihandelsabkommen fallen. Im vergangenen Jahr traten zwei neue Präferenzabkommen der EU in Kraft: ein Freihandelsabkommen mit Neuseeland und ein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Kenia. Die EU-Kommission hat in diesem Jahr die Verhandlungen mit Indonesien abgeschlossen und dem Rat und dem Europäischen Parlament Abkommen mit dem Mercosur und Mexiko zur Annahme vorgeschlagen. Derzeit führt die EU Verhandlungen über Handelsabkommen mit Indien, Malaysia, den Philippinen, Thailand und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
LATEINAMERIKA - Wasserwirtschaft: Mit moderner Technik gegen den Klimawandel
Lateinamerika verfügt über die weltweit größten natürlichen Wasserressourcen, ist jedoch starken Wasserrisiken ausgesetzt. Trockenheit, veraltete Infrastruktur und Wasserverschwendung der Region zu schaffen. Da Investitionen in die Wasserinfrastruktur in der Vergangenheit zu niedrig waren und der Wasserbedarf bis 2050 um 43 Prozent steigen wird, modernisieren nun zahlreiche Länder ihre Wasserwirtschaft. Dadurch ergeben sich Chancen für deutsche Anbieter in der gesamten Breite des Sektors. Innovative Lösungen dafür kommen aus Deutschland.
UKRAINE - Beschaffungsregeln werden präzisiert
Die präzisierten Beschaffungsregeln dienen vor allem dem Wiederaufbau von Energiestruktur, indem sie helfen, Bauprojekte zu beschleunigen. Das ukrainische Ministerkabinett hat am 1. September 2025 eine Resolution verabschiedet, die die Bestimmungen des Änderungsgesetzes Nr. 3988-IX über öffentliche Beschaffung umsetzt. Ein wichtiger Schritt in Richtung Transparenz bei der Vergabe öffentlicher Aufträge und höherer Effizienz des Vergabeprozesses.
Die Resolution präzisiert die Veröffentlichungspflichten, schafft Erleichterungen für Energieprojekte, ermöglicht eine flexiblere Preisgestaltung und treibt die Digitalisierung voran. So werden bestimmte Dokumente ausschließlich in elektronischer Form erstellt und die Papierfassungen entfallen.
Die Resolution präzisiert die Veröffentlichungspflichten, schafft Erleichterungen für Energieprojekte, ermöglicht eine flexiblere Preisgestaltung und treibt die Digitalisierung voran. So werden bestimmte Dokumente ausschließlich in elektronischer Form erstellt und die Papierfassungen entfallen.
UKRAINE - Förderangebot für Investitionen wächst
Die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine ist so stark wie ihre Wirtschaft. Damit auch internationale Investoren zum Wachstum beitragen, gibt es ein weitreichendes Förderangebot.
