IHK-Umweltnachrichten

Water Package im EU-Amtsblatt veröffentlicht

Das Paket geht auf einen Kommissionsentwurf aus dem Jahr 2022 zum Null-Schadstoff-Ziel zurück. Es führt neue sogenannte Umweltqualitätsnormen für prioritäre Stoffe zur Beurteilung des chemischen Zustands von Gewässern ein. Neu aufgenommen werden in den dazu bestimmten Anhang I unter anderem Per- und Polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS), Pestizide, Medikamentenrückstände wie Diclofenac oder Ibuprofen sowie Bisphenol-A. Die Umweltqualitätsnormen müssen bis 2033 oder 2039 eingehalten werden.
Angepasst wird auch das Verschlechterungsverbot im Artikel 4. Vorübergehende Verschlechterungen sowie die Verlagerung von Verschmutzung sollen künftig zulässig sein, sofern sich die Gesamtbelastung nicht verschlechtert.
Quelle: DIHK