Landtagswahl 2026

Politik muss liefern – Landtagswahl 2026

Worum es geht

2026 steht Rheinland-Pfalz vor einer Richtungsentscheidung. Nach drei Jahren Rezession braucht die Wirtschaft endlich Rückenwind statt Gegenwind. Investitionen bleiben aus, Unsicherheit lähmt Unternehmen. Jetzt kommt es auf die Politik an: Sie muss die Rahmenbedingungen schaffen, damit Betriebe wieder durchstarten können – stärker, einfacher, schneller. Genau dafür haben die Industrie- und Handelskammern ihr Zukunftspapier „Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz 2031+“ vorgelegt.

Was die Politik tun kann

Damit Rheinland-Pfalz nicht den Anschluss verliert, braucht es entschlossenes Handeln. Die Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern hat daher die Forderungen der rheinland-pfälzischen Wirtschaft anlässlich der bevorstehenden Landtagswahl zusammengetragen:
  • Bürokratie raus, Tempo rein: Bau- und Genehmigungsverfahren müssen endlich digital, einfach und zügig laufen. Doppelregelungen wie das Landesklimaschutzgesetz müssen gestrichen werden, denn EU- und Bundesrecht sind ausreichend.
  • Verwaltung neu denken: Ein landesweites Gründungsportal, zentrale Anlaufstellen für Start-ups und ein Normenkontrollrat sollen für Transparenz und Tempo sorgen.
  • Infrastruktur fit machen: Sanierte Straßen, sichere Brücken, leistungsfähige Energienetze – das sind die Lebensadern einer starken Wirtschaft. Dazu gehört auch ein technologieoffener Wasserstoffhochlauf und die Nutzung regionaler Energiepotenziale wie Geothermie.
  • Kommunen stärken statt belasten: Sondersteuern schaden der Wirtschaft. Notwendig ist eine solide Grundfinanzierung, mehr interkommunale Zusammenarbeit und effiziente Strukturen.
  • Fachkräfte sichern: Schulen müssen besser auf die Arbeitswelt vorbereiten. Mehr Kinderbetreuung, gezielte Weiterbildung und neue Wege für Studienabbrecher bringen zusätzliche Fachkräfte in die Betriebe.

Was die IHKs tun

Mit Nachdruck setzen sich die IHKs für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts ein und unterstützen die Betriebe konkret, unter anderem:
  • Mit Beratungs- und Weiterbildungsangeboten, die Unternehmen helfen, ihre Mitarbeiter fit für die Zukunft zu machen.
  • Mit klaren Forderungen an die Politik, die praxisnah zeigen, wie Rheinland-Pfalz schneller, einfacher und stärker werden kann.
  • Mit Welcome-Centern als Lotsen für internationale Fachkräfte.