Wirtschaft und Verteidigung
Die Rolle der Wirtschaft in der Landes- und Bündnisverteidigung
Neben klassischen militärischen Bedrohungen nehmen hybride Angriffe stark zu. Cyberangriffe, Sabotage an Infrastruktur, Drohnen, Desinformation und Angriffe auf Lieferketten. Diese Angriffe zielen darauf ab, Staat, Wirtschaft und Gesellschaft zu destabilisieren. Absolute Sicherheit ist nicht möglich, daher ist Resilienz – die Fähigkeit schnell und effektiv auf diese Gefahren zu reagieren – zentral.
Ein praxisnaher Impuls ist hierbei das kostenfreie und anonym nutzbare KI-Tool zum Resilienzcheck: https://www.resilienzcheck.org/
Resilienz wird dabei als gesamtstaatliche Aufgabe verstanden. Nicht nur Militär, sondern auch Wirtschaft, Verwaltung und Bevölkerung tragen Verantwortung. Der Operationsplan Deutschland ordnet diese Zusammenarbeit neu und macht die Bedeutung wirtschaftlicher Resilienz deutlich.
Weiterführende Informationen zu Gesamtverteidigung und Wirtschaft finden Sie auf der Informationsplattform Initiative Wirtschaftsschutz, sowie bei Der Operationsplan Deutschland
Die Wirtschaft wird in diesem Zusammenhang als zentraler Sicherheitsakteur verstanden. Unternehmen sind Teil der Gesamtverteidigung, da funktionierende Industrie, Logistik, Energieversorgung und IT entscheidend für die Verteidigungsfähigkeit sind. Unternehmen sollten bereits heute geeignete Vorsorgemaßnahmen treffen, um ihre Handlungsfähigkeit in Krisen- und Verteidigungsfällen sicherzustellen. Dazu gehört auch die Prüfung, welchen Beitrag der eigene Betrieb zur gesamtstaatlichen Verteidigungsfähigkeit leisten kann und ob Produkte, Dienstleistungen oder Kompetenzen für die Streitkräfte relevant sind.
