„Restart“ der IHK-Ausbildungsprüfungen

IHKs nehmen Prüfungsgeschäft wieder auf

In Zeiten der Corona-Krise kommt es darauf an, Ausbildung im laufenden und kommenden Ausbildungsjahr mit gemeinsamen Anstrengungen zu ermöglichen. Schulabgänger und Azubis suchen nach verlässlichen Perspektiven und die Ausbildungsbetriebe nach Lösungen für ihre Herausforderungen. Zentrales Ziel der IHKs ist es, dem Abgangsjahrgang des Sommers 2020 einen regulären Berufsabschluss zu ermöglichen.
Zunächst wurden die für März ursprünglich vorgesehenen IHK-Zwischenprüfungen abgesagt und die für Ende April vorgesehenen Abschlussprüfungen verschoben.
Seit Anfang Mai nehmen die IHKs wieder Prüfungen ab. Zunächst starten die mündlichen beziehungsweise praktischen Prüfungen. Die schriftlichen IHK-Prüfungen in der Ausbildung werden bundeseinheitlich Mitte Juni durchgeführt. Damit sollen alle Prüfungen bis zum Ende des Ausbildungsjahres am 31. Juli 2020 abgeschlossen sein.
Die Gesundheit aller Beteiligten hat für die vier rheinland-pfälzischen IHKs bei der Umsetzung der Prüfungen höchste Priorität. Unter Hochdruck arbeiten die Kammern daran, die Auflagen zu Hygiene- und Sicherheitsvorschriften vor Ort einzuhalten. Das gilt für die praktischen Prüfungen in Betrieben genauso wie für die mündlichen und schriftlichen Prüfungen, bei denen vor allem die Abstandsregelungen eine wichtige Rolle spielen. Die Prüflinge sind dazu aufgefordert, Masken zu tragen, Abstand zu halten und die Hände zu desinfizieren. Gleiches gilt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Prüfungen betreuen.