Förderprogramme des Bundes

Innovationsforen Mittelstand

Gefördert werden Einzelvorhaben zur Durchführung von Innovationsforen zu interdisziplinären Themen, insbesondere neue Netzwerke, die am Anfang ihrer Entwicklung stehen.
  • Auf- und Ausbau interdisziplinärer regionaler und überregionaler Netzwerke zwischen Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie geeigneten weiteren Partnern auf unterschiedlichsten Innovationsfeldern.
  • Im Speziellen werden gefördert: Arbeiten und Dienstleistungen zur weiterführenden Konzeption, Organisation und Auswertung des geförderten Vorhabens, Dienstreisen, Ausgaben für Geschäftsbedarf und Kommunikation, Durchführung von Veranstaltungen, insbesondere eines zweitägigen „Innovationsforums“ während der Laufzeit des Vorhabens, begleitende Öffentlichkeitsarbeit, Erstellung von Informationsmaterial, im Einzelfall auch der Erwerb oder die Erarbeitung von unternehmensübergreifenden Markt- und Potenzialstudien.

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU), mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Verbände, Vereine und sonstige Organisationen, die sich der Forschung und Entwicklung widmen, mit Sitz in Deutschland.

Voraussetzungen: Das Vorhaben muss von besonderer Relevanz für kleine, mittlere und mittelständische Unternehmen sein und das Potenzial der beteiligten Partner für eine zukünftige wirtschaftliche Verwertung von Ideen oder Forschungsergebnissen verbessern. Relevante Unternehmen sind in geeigneter Anzahl in das geplante Innovationsforum einzubinden. Bereits bestehende Netzwerke müssen offen für eine diskriminierungsfreie Mitwirkung und Teilhabe weiterer interessierter Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, öffentlicher Verwaltung und Gesellschaft sein. Die Ergebnisse sind primär in der Bundesrepublik Deutschland zu verwerten. Antragsteller sollten sich mit dem EU-Forschungsrahmenprogramm vertraut machen und prüfen, ob das beabsichtigte Projekt spezifische europäische Komponenten aufweist und damit eine ausschließliche oder ergänzende EU-Förderung möglich ist.

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses für einen Zeitraum von bis zu neun Monaten.
Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 100% der projektbezogenen, zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 100.000 EUR (Höchstbetrag) sowie im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit für jedes Innovationsforum zusätzlich Entwicklung und Druck von 500 Informationsflyern. Auch für KMU ist eine Förderquote von 100% der zuwendungsfähigen Kosten möglich, wenn diese vollständig als Innovationsberatungsdienstleistungen oder innovationsunterstützende Dienstleistungen nach Maßgabe der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) zu qualifizieren sind.

Antrag: Es wird empfohlen, sich für eine ausführliche Erstberatung mit der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes in Verbindung zu setzen.
Das Förderverfahren ist mehrstufig. In der ersten Stufe können kontinuierlich Projektskizzen bei dem vom BMBF beauftragten Projektträger "DLR Projektträger" in Berln eingereicht werden. Eine Bewerbung ist jederzeit möglich. Die Auswahlrunden finden zu noch festzulegenden Terminen mehrmals jährlich statt. Das BMBF plant zunächst eine Förderung von mindestens 50 Foren.


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