Förderprogramme des Bundes

Förderung unternehmerischen Know-hows

Jungunternehmen (junge, neu gegründete Unternehmen innerhalb der ersten zwei Jahre nach Gründung) sowie Bestandsunternehmen (bereits länger am Markt bestehende Unternehmen ab dem dritten Jahr nach Gründung) werden im Rahmen der folgenden Beratungsschwerpunkte gefördert:
  • Allgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung und
  • Spezielle Beratungen zur Unternehmensführung für Unternehmerinnen, zur Unternehmensführung für Migranten, für Unternehmer mit anerkannter Behinderung, zur besseren betrieblichen Integration von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund, zur Gestaltung der Arbeit für Mitarbeiter mit Behinderung, zur Fachkräftegewinnung und -sicherung, zur Gleichstellung und zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zur alternsgerechten Gestaltung der Arbeit, zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz.
  • Unternehmen in Schwierigkeiten werden im Rahmen einer Unternehmenssicherungsberatung zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit sowie einer weiteren Folgeberatung zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung gefördert.

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft und Angehörige der Freien Berufe gemäß KMU-Definition der EU mit Sitz und Geschäftsbetrieb oder einer Zweigniederlassung in der Bundesrepublik Deutschland.

Voraussetzungen sind u. a.: Die Beratungen müssen konzeptionell durchgeführt werden. Zunächst muss eine Analyse der Situation des beratenen Unternehmens erfolgen, ermittelte Schwachstellen sind zu benennen und darauf aufbauend müssen konkrete betriebsindividuelle Handlungsempfehlungen zur Umsetzung in die betriebliche Praxis gegeben werden. Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten müssen vor Antragstellung ein kostenloses Gespräch mit einem regionalen Ansprechpartner führen, Bestandsunternehmen ist ein solches Gespräch freigestellt.

Berater: Selbständige Beraterinnen und Berater bzw. Beratungsunternehmen, die ihren überwiegenden Umsatz (> 50 %) aus ihrer Beratungstätigkeit erzielen. Zum Nachweis der Beratereigenschaft muss der Berater / das Beratungsunternehmen eine Beratererklärung, einen Lebenslauf sowie einen Qualitätsnachweis beim BAFA hochladen.

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Die Höhe der Förderung richtet sich nach den in Rechnung gestellten Beratungskosten und dem Standort der beratenen Betriebsstätte. Die Förderung beträgt für Jungunternehmen und Bestandsunternehmen im ... Geltungsbereich der alten Bundesländer (einschließlich Berlin ...) ... 50% sowie für Unternehmen in Schwierigkeiten 90% der förderfähigen Ausgaben. Die maximal förderfähigen Beratungskosten betragen für Jungunternehmen 4.000 EUR und für Bestandsunternehmen sowie Unternehmen in Schwierigkeiten 3.000 EUR. Je Antragsteller können mehrere thematisch voneinander getrennte Beratungen gefördert werden.

Anträge
sind vor Beginn des Vorhabens über eine Leitstelle an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) , Eschborn, zu stellen.

Link zum Programm
Weitere Details unter Foerderdatenbank.de