Außenwirtschaft Aktuell
Ausgabe November 2026
- EU - erhöhte Nutzung von Freihandelsabkommen zu erkennen
- EU - Sanktionen in Bezug auf chemische Waffen werden verlängert
- EU - ab 1. November werden 2€ Zollgebühr fällig
- MOLDAU - Einführung des digitalen Carnetverfahrens (eATA Carnet) ab 1. Januar 2027
- UKRAINE - Verschärfung der Importkontrollen für ausgewählte Produkte
- USA - das Land setzt die De-Minimis-Ausnahme weltweit aus
EU - erhöhte Nutzung von Freihandelsabkommen zu erkennen
Der Handel zwischen der Europäischen Union und ihren Präferenzhandelspartnern steigt weiter an. Vorteile der Freihandelsabkommen werden sichtbarer.
EU - Sanktionen in Bezug auf chemische Waffen werden verlängert
Die EU verlängert das Sanktionsregime gegen den Einsatz und die Verbreitung chemischer Waffen bis zum 30. Oktober 2031. Die restriktiven Maßnahmen gegenüber einzelnen gelisteten Personen gelten bis 30. Oktober 2027.
EU - ab 1. November werden 2€ Zollgebühr fällig
Im Fernabsatzverehr wird ab dem 1. November unabhängig vom Wert der Sendung pro Warenkategorie eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 2€ fällig.
MOLDAU - Einführung des digitalen Carnetverfahrens (eATA Carnet) ab 1. Januar 2027
Die Internationale Handelskammer (ICC) in Paris hat die DIHK darüber informiert, dass das digitale Carnetverfahren (eATA Carnet) in Moldau zum 1. Januar 2027 offiziell eingeführt wird. Ab diesem Zeitpunkt werden Carnetinhaber bei der Einfuhr in Moldau aufgefordert, einen QR-Code vorzulegen
UKRAINE - Verschärfung der Importkontrollen für ausgewählte Produkte
Das ukrainische Ministerium für Agrarpolitik hat die Liste der Lebens- und Futtermittel nicht-tierischen Ursprungs, die an der Grenze verstärkt kontrolliert werden, aktualisiert.
USA - das Land setzt die De-Minimis-Ausnahme weltweit aus
Ausgewählte internationale Postsendungen müssen ab dem 20. Januar 2027 bei der informellen Einfuhr über Entry Type 13 eingeführt werden. Damit wird die Frist um 90 Tage verlängert.
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